Search Engine Advertising (kurz SEA, deutsch: Suchmaschinenwerbung) bezeichnet das Schalten von bezahlten Anzeigen in den Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google oder Bing. Im Gegensatz zum organischen SEO erkauft man sich hier die Sichtbarkeit für bestimmte Keywords. Meist wird nach dem CPC-Prinzip (Cost-per-Click) abgerechnet: Kosten entstehen erst, wenn ein Nutzer tatsächlich auf die Anzeige klickt.
Suchmaschinen bewerten im Rahmen von SEA nicht nur das Gebot, sondern auch die User Experience auf der Zielseite. Aspekte wie klare Struktur, gute Lesbarkeit, mobile Nutzbarkeit und schnelle Ladezeiten wirken sich positiv auf den Qualitätsfaktor aus. Barrierefreie Websites erfüllen viele dieser Anforderungen und können dadurch indirekt zu einem besseren Qualitätsfaktor und niedrigeren Klickpreisen beitragen.
Wirtschaftlich schwerer wiegt jedoch etwas anderes: Bei SEA wird jeder Klick bezahlt, auch der von Menschen, die auf der Zielseite nicht bestellen, buchen oder anfragen können, weil ein Formular nicht bedienbar oder ein Bedienelement nicht erreichbar ist. Eine unzugängliche Landingpage kostet bei bezahltem Traffic unmittelbar Geld, während sie bei organischem Traffic »nur« Reichweite kostet.