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Tachometer mit Anzeige im oberen Bereich

Ladezeit einer Website messen

Die Ladezeit einer Website beeinflusst die Barrierefreiheit unmittelbar. Wer über eine langsame Mobilfunkverbindung, ein begrenztes Datenvolumen oder ältere Technik zugreift, wird von schweren Seiten praktisch ausgeschlossen. Betroffen sind damit nicht nur wenige Menschen, sondern potenziell jede Person in der falschen Situation.

Hinzu kommt: Inhalte, die erst nach und nach nachgeladen werden, verschieben oft den Tastaturfokus oder verändern die Vorlesereihenfolge, während jemand die Seite bereits liest. Bedienelemente reagieren mitunter nicht, obwohl sie sichtbar sind. Für Menschen, die einen Screenreader oder die Tastatur nutzen, ist das besonders störend: sie sehen die Verzögerung nicht kommen und verlieren die Orientierung.

So funktioniert’s

  1. Kopieren Sie die URL (beginnend mit https://) der zu untersuchenden Website in das Eingabefeld
  2. Falls noch nicht geschehen: Datenschutzbestimmungen unterhalb des Bereichs lesen und akzeptieren.
  3. Danach muss die Schaltfläche »Messen« betätigt werden und nach erfolgreicher Verarbeitung blendet sich hier an dieser Stelle die Auswertung ein.
Fehler

Ihre Auswertung

https://
Ein Bildschirmfoto der gesamten Webseite

Performance-Score

Fehler/100

Gesamtbewertung der Webseitenleistung basierend auf den Lighthouse-Metriken.

Largest Contentful Paint (LCP)

Fehlers

Zeit, bis das größte Text- oder Bildelement im sichtbaren Bereich der Seite geladen ist.

First Contentful Paint (FCP)

Fehlers

Zeit, bis der Browser den ersten Inhalt der Seite anzeigt

Total Blocking Time (TBT)

Fehlers

Gesamtzeit, in der der Hauptthread blockiert ist und Benutzereingaben nicht verarbeitet werden können.

Time to Interactive (TTI)

Fehlers

Zeit, bis die Seite vollständig interaktiv ist und zuverlässig auf Benutzereingaben reagiert.

Übertragene Daten

FehlerMB

Datenmenge, die beim Seitenaufruf übertragen wurde

Cumulative Layout Shift (CLS)

Fehler

Misst die visuelle Stabilität der Seite und wie stark sich Elemente während des Ladens verschieben.

Entspricht das Werkzeug Ihren Erwartungen? Ihre Rückmeldung ist willkommen unter info@barrierefreies.design.

Ladezeit als Teil guter Usability

Studien zeigen immer wieder, dass mit ansteigender Ladezeit die Absprungrate (»Bounce Rate«) in die Höhe schnellt und die Konversionsrate (»Conversion Rate«) sinkt. Sie ist also maßgeblich für eine gute Usability und User Experience. Websites werden inzwischen oft zu mehr als der Hälfte über mobile Endgeräte abgerufen. Das sollte im Webdesign berücksichtigt werden, damit die Website auch mit einer schlechten Datenverbindung lädt und das Datenvolumen der Menschen nicht unnötig strapaziert. Eine schlechte Datenverbindung ist das beste Beispiel für eine technische Barriere im Webdesign.

Die Metriken im Einzelnen

Für eine optimale User Experience sollten Sie besonders auf LCP, FID/TBT und CLS achten, da diese die »Core Web Vitals« sind und von Google als besonders wichtig eingestuft werden. Diese Metriken haben auch direkten Einfluss auf Ihr Ranking in den Google-Suchergebnissen.

Einfache Tipps zum Verbessern der Ladezeit

Die Performance Ihrer Website zu optimieren, muss nicht immer kompliziert sein. Mit diesen grundlegenden Tipps verbessern Sie Ihren Performance-Score spürbar:

Große JavaScript-Dateien sind oft der größte Bremsklotz. Teilen Sie Ihren Code in kleinere Stücke auf und laden Sie zunächst nur das Wichtigste. Für WordPress und andere Content-Management-Systeme gibt es nützliche Plugins, die das automatisch übernehmen. Ein einfacher erster Schritt: Verschieben Sie nicht-kritische Skripte ans Ende der Seite oder nutzen Sie das async-Attribut.

Bilder sind der zweite Performance-Bremse. Verwenden Sie moderne Formate wie WebP oder AVIF – die meisten Bildbearbeitungstools unterstützen das heute standardmäßig. Ein praktischer, sehr einfacher Tipp: Fügen Sie das Attribut loading="lazy" zu Bildern hinzu, die nicht sofort sichtbar sind. Das beschleunigt die Ladezeiten enorm, weil das Bild nicht den Seitenaufruf verlangsamt, sondern vom Browser erst geladen wird, wenn es gebraucht werden könnte.

Ein anderer Quick-Win ist das Browser-Caching. Stellen Sie sicher, dass Ihr Server für Bilder, Styles und Skripte vernünftige Cache-Header setzt. So müssen wiederkehrende Besucher nicht alles neu laden.

Über dieses Werkzeug

Google PageSpeed dient als Grundlage dieses Tools, da es als Industriestandard für Performance-Messungen gilt. Es analysiert Ihre Website anhand der von Google entwickelten »Core Web Vitals« und weiterer Leistungsindikatoren, die entscheidend für die User Experience sind und Einfluss auf das Ranking in Suchmaschinen haben. Es entsteht ganz datenschutzfreundlich keine Verbindung zwischen Google und Ihrem Endgerät. Die eingegebene URL wird jedoch an Google übermittelt.