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Usability

Person ordnet UI-Design-Elemente und Haftnotizen mit Usability-Skizzen auf einem Schreibtisch an

Usability (deutsch »Gebrauchstauglichkeit«) beschreibt, wie gut sich ein digitales Angebot tatsächlich benutzen lässt. Es ist ein Teilgebiet der User Experience. Nutzende müssen ihre Ziele effektiv (vollständig und korrekt), effizient (mit angemessenem Aufwand) und zufriedenstellend erreichen können, jeweils bezogen auf einen bestimmten Nutzungskontext.

Merkmale guter Usability:

  • Klare Navigation und Seitenstruktur

  • Konsistente Bedienelemente

  • Aussagekräftige Überschriften

  • Verständliche Fehlermeldungen

  • Fehlertolerante Eingabe

  • Vorhersehbares Verhalten

  • Flexible Eingabemöglichkeiten

  • Angemessene Ladezeiten

Barrierefreiheit und Usability überschneiden sich, sind aber nicht dasselbe. Die Beziehung ist einseitig: Was barrierefrei umgesetzt ist, verbessert in der Regel auch die allgemeine Bedienbarkeit. Umgekehrt gilt das nicht. Eine benutzerfreundliche Website ist nicht automatisch barrierefrei. Der zweite Unterschied ist rechtlicher Natur: Barrierefreiheit ist über WCAG, BITV und BFSG reguliert, prüfbar und verbindlich. Für Usability gibt es keine Mindestanforderung, gegen die jemand klagen könnte.

Usability lässt sich nicht automatisch prüfen. Sie zeigt sich erst in der tatsächlichen Nutzung: kein Werkzeug kann feststellen, ob eine Beschriftung verständlich oder ein Ablauf nachvollziehbar ist.