Media Queries sind eine CSS-Regel, mit der sich Stildefinitionen an Eigenschaften des Ausgabegeräts, des Browserfensters oder an Systemeinstellungen der Nutzenden knüpfen lassen. Sie sind das Kernstück des responsiven Designs und für barrierefreie Websites essenziell.
Der Punkt, an dem eine Media Query greift und sich das Layout ändert, heißt Breakpoint.
Beispiel:
@media screen and (max-width: 768px) { /* Anpassungen für mobile Geräte */ }
Medientyp und Media Feature
Die Abfrage besteht aus zwei unterschiedlichen Teilen. Der Medientyp steht ohne Klammern und benennt die Ausgabeart: screen für Bildschirme, print für die Druckausgabe. Das Media Feature steht in Klammern und fragt eine konkrete Eigenschaft ab, etwa max-width oder orientation.
Klassische Media Features:
widthundheightfür die Abmessungen des Anzeigebereichsresolutionfür die Pixeldichte des Displaysorientationfür die Geräteausrichtung, Hoch- oder Querformatpointerundany-pointerfür die Genauigkeit des Zeigegeräts — damit lassen sich Bedienelemente bei Touch-Bedienung vergrößern
Systemeinstellungen der Nutzenden abfragen:
prefers-reduced-motionfür reduzierte Animationprefers-color-schemefür Hell- und Dunkelmodusprefers-contrastfür erhöhte Kontrasteinstellungenprefers-reduced-transparencyfür reduzierte Transparenzforced-colorsfür den Windows-Kontrastmodus, in dem das System die Farben ersetzt
Diese Gruppe ist der eigentliche Barrierefreiheitsgewinn: Nutzende teilen ihre Bedürfnisse über die Systemeinstellungen bereits mit. Die Website muss sie nur auswerten.